12. Juni 2016
12. Juni 2016
  

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16. Tankumsee Triathlon 2018 – Favoritensiege und viele glückliche Gesichter im Ziel

Teilnehmerfeld mit 700 Sportlerinnen und Sportler restlos ausgebucht

 

Es gibt so Tage, da passt einfach alles. Wie zum Beispiel beim 16. Tankumsee Triathlon am 29. Juli 2018. Das Wetter heiß, aber nicht tropisch. „Ausverkaufte“ Teilnehmerfelder bei den Männern und Frauen, ein eingespieltes Orga-Team unter der Leitung von Jan Poguntke, Stimmung bei Zuschauern, die einer Großveranstaltung würdig war. Und als Krönung glückliche Gesichter bei Sportlern im Ziel, die Ihre persönlichen Ziele verwirklichen konnten. Der 16. Tankumsee Triathlon ließ keine Wünsche offen und machte bereits wieder Lust auf die 17. Ausgabe im kommenden Jahr.

Mit 700 Teilnehmern war die Veranstaltung bereits im Vorfeld ausverkauft, 555 Triathleten und Triathletinnen holten dann auch ihre Startunterlagen ab. Auf Neoprenanzüge konnten die Sportlerinnen und Sportler bei einer Wassertemperatur von 23,5 Grad verzichten, der Wind kam ungewohnt aus Osten und sorgte für eine kühle Erfrischung. Punkt 11 Uhr hatte der 1. Kreisrat des Landkreise Gifhorn, Dr. Thomas Walter (er vertrat den Schirmherrn Landrat Dr. Ebel), die erste Gruppe der schnellen Schwimmer mit den grünen Badekappen ins Wasser geschickt, dann ging es weiter im Zehn-Minuten-Takt bis 12 Uhr.

Mika Noodt (VfL Wolfsburg e.V.) wurde bei den Männern seiner Favoritenrolle gerecht.. Er war seinem Feld stets weit voraus, ohne sich vollständig auszugeben. Mika Noodt: „ Ich war immer ganz alleine. Niemand vor mir und auch niemand in Sichtweite hinter mir.“ Der junge Sportler, der auch bereits den Volkstriathlon am Allersee vor einigen Wochen gewonnen hatte, blieb mit einer Siegerzeit von 0:56:29 Stunden klar unter 60 Minuten. Ein wichtiger Baustein für seinen Sieg ist seine Laufleistung. Die 5000 m legte er in 16:47 Minuten zurück, schneller war keiner. Mit Hendrik Becker vom Team „Recoflow“ blieb auch der Zweitplatzierte mit ebenfalls ganz starken 59:26 Minuten noch unter der magischen Stundengrenze, Als Dritter rundete Vorjahressieger Alexander Saul (VfL Wolfsburg e.V.) in 1:00:16 Stunden das Podium ab.

Bei den Frauen konnte Grit Freiwald (VfL Wolfsburg e.V.) ihren Vorjahressieg wiederholen. Ganz souverän siegte sie in 1:09:20 Stunden vor ihrer Vereinskameradin Christine Becker, die die Gesamt-Wettkampfstrecke von 25,6 Kilometern in 1:10:20 Stunden zurücklegte. Kurz und knackig der Kommentar von Grit Freiwald: „ Anstrengend, aber gut!“ Auf Rang drei folgte dann Ines Roessler vom VfB Fallersleben in 1:12:33.

Den Zielbereich auf den Dannenbütteler Weg zu legen, war ein gelungener Schachzug des Veranstalters. Viele hundert Zuschauer (nicht nur Badegäste) feuerten stimmungsvoll die Finisher an, die kompetent und humorvoll von Rene Schaab begrüßt wurden, der die Aufgabe des Moderators übernommen hatte. Der Abteilungsleiter der VfL-Triathleten wusste zu fast allen Teilnehmern Informatives und Hintergründiges zu sagen und sorgte für beste Unterhaltung im Zieleinlauf. Hier war für die Athleten und Athletinnen im Versorgungsbereich „der Tisch“ reich gedeckt, Erfrischung nach einem anstrengenden Wettkampf. Und auch für den Sanitätsdienst gab es ab und an „Arbeit“. Die eine oder andere, meist kleinere, Verletzung musste fachgerecht behandelt werden. Schwerstarbeit war dann auch die Ehrung der Sieger. VfL-Vizepräsident Gerd W. Hummel, Axel Diedrich (VW Kommunikation) und Thomas Fast (Volksbank eG BraWo) hatten alle Hände voll zu tun, die Pokale und Ehrenpreise an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Zum Schluss noch ein wenig Statistik. Das Durchschnittsalter aller gemeldeten Athleten und Athletinnen lag bei 42,4 Jahren. Mit 16 Jahren war Hannes Kastern bei den Männern der jüngste Teilnehmer, Chiara Burow, ebenfalls 16 Jahre alt, in der Frauenklasse. 78 Jahre zählte als ältester Teilnehmer Peter Neugebauer aus Hannover, 62 Jahre mit Friederike Wetzorke aus Braunschweig die älteste Teilnehmerin. Diese Statistiken zeigen, dass der Tankumsee Triathlon ein Event für jedes Alter und jedes Leistungsniveau ist.

Insgesamt sorgten gut 180 freiwillige Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf. Gerade all den Freiwilligen gebührt ob der heißen Temperaturen ein besonderes Lob. „Unsere Helfer waren wieder einmal einzigartig“, resümiert Jan Poguntke. „Sie sind die Basis der Erfolgsgeschichte Tankumsee Triathlon. Neben den vielen Partnern und Sponsoren gilt Ihnen unser besonderer Dank!“

Die Informationen zum 17. Tankumsee Triathlon 2019 folgen in den kommenden Wochen.

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